Aktuell: Trockenheit und Wassermangel - Bodenluft

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Aktuell: Hilfe bei Trockenheit und Wassermangel
Die Meteorologen versprechen uns, dass langanhaltende Trockenperioden wie im 2018 in Zukunft zur Normalität werden. Doch auch die gesamte Regenmenge im 2018 war geringer, als die der letzten Jahre. Dies führt die Gartenbesitzer und die Gärtner in ein Dilemma. Will man schöne Gärten und Grünflächen, müssten diese in Zukunft bewässert werden. Doch auch bei uns wird das Wasser im Sommer immer knapper. In den Social-Media wurden sogar Gartenbesitzer an den digitalen Pranger gestellt, weil sie ihre Gärten bewässert haben...

Welche Lösungen führen uns nun aus diesem Dilemma? Wie können wir trotzdem schöne Gärten erhalten, ohne als Wasserverschwender hingestellt zu werden?
Grundsätzlich gibt es dafür zwei Wege. Der eine ist das Anpassen der Vegetation an diese Trockenheit, also das Verwenden von Pflanzen die weniger Wasser benötigen und auch mal eine Zeit ohne Wasser auskommen. Mit solchen Pflanzen können ebenfalls attraktive Gärten gestaltet werden und besonders für exponierte Stellen im Garten ist diese Variante ins Auge zu fassen. Zum Beispiel können mit mediterranen Pflanzen wie Lavendel oder Steinquendel (Calamintha) u.v.m. attraktive Bepflanzungen gestaltet werden, die auch mal mit wenig Wasser auskommen und trotzdem unseren Anspruch an schöne gepflegte Gärten erfüllen. Im Internet sind diverse Listen von solchen trockenheitsverträglichen Pflanzen zu finden.
Wilder Lavendel auf einer Kiesfläche in Südfrankreich (im Februar).
Doch der Wunsch nach sattgrünen Rasen, blühenden Rabatten und Gehölzflächen wird nicht einfach verschwinden. Um diesen Wunsch trotz Wasserknappheit zu erfüllen, gibt es den zweiten Weg: Das vorhandene Wasser muss besser gespeichert und ausgenützt werden.

Die eine Variante dieses zweiten Wegs ist das Zwischenspeichern von Regenwassers in einem Tank. Gerade bei einem Neubau kann es sinnvoll sein, einen solchen Tank im Boden einzugraben, wo das Wasser sogar ebenfalls für die Toilettenspülung oder für die Waschmaschine verwendet werden kann. Für bestehende Gärten sind neben den guten alten Fässern mittlerweile viele verschieden gestaltete Wassertanks im Handel erhältlich; z.B. in Form von Mauerelementen.
Sattgrüner Rasen mitten im Sommer.
Die zweite nachhaltige Variante dieses Wegs ist das Speichern des Wassers direkt im Boden! Dabei ist aber wichtig, dass das Wasser danach den Pflanzen auch zur Vefügung steht. Deshalb eignen sich dafür beispielsweise Tonmineralien eher weniger. Diese speichern wohl Wasser, halten es aber so stark zurück, dass die Pflanzen nur wenig davon profitieren können.
Huminstoffe wie Huminsäuren sind hingegen in der Lage, sehr viel Wasser an sich zu lagern, welches auch pflanzenverfügbar ist. So speichert ein Boden mit einem höheren Humusgehalt (5-6 %) das mehrfache an pflanzenverfügbarem Wasser, als ein Boden mit 3 % Humusgehalt, welcher oftmals angetroffen wird.
Den Humusgehalt im Boden zu erhöhen, ist zudem gar nicht so schwer. Je nach Vorgehensweise dauert es aber dennoch einige Jahre, aber die stetige Verbesserung ist direkt erkennbar und durch geringere Wassergaben, die gegeben werden müssen auch spürbar. Auf der Seite «Klimaschutz durch Humusaufbau» erfahren Sie mehr dazu.


Die sofort wirkende, jedoch etwas teurere Variante sind Wasserspeichergranulate, die in den Boden eingearbeitet oder mit Bodeninjektion injiziert werden können
(auch in bestehenden Rasen- und Gehölzflächen).
Diese Wasserspeichergranulate sind in der Lage bis das 300-fache ihres Eigenvolumens an Wasser zu speichern und es vollkommen wieder an die Pflanzen abzugeben. So erhöhen wenige Gramm dieses Granulates pro Quadratmeter das Speichervolumen des Bodens um mehrere Liter. Rein rechnerisch können 50 Gramm pro Quadratmeter die Speicherkapazität um bis zu 15 Liter! erhöhen. Und bei jedem Regen oder bei jeder Bewässerung wird dieser Speicher wieder gefüllt. Diese Granulate, die aus natürlichen organischen Kalisalzverbindungen bestehen, funktionieren etwa während 5 Jahren, bis sie zu Huminsäuren-Bestandteile abgebaut werden.
Der Wasserverlust durch Versickerung wird minimiert und die Ausnützung des Wassers massiv erhöht, was gerade bei Wassermangel sehr wichtig ist.
Huminsäuregranulate mit über 60 % Gehalt an Huminsäuren.
Funktionsweise der Wasserspeichegranulate.
Injektionsmischung mit Wasserspeichergranulaten.
Gerne beraten wir Sie, welche Möglichkeiten der Humuserhöhung und eines Einsatzes von Wasserspeichergranulaten für Ihren Garten bestehen.
Für Neuanlagen und bestehende Gärten.
Bodenluft GmbH - Im Brand 10 - 8637 Laupen ZH
T 055 556 84 48 - Email: info@bodenluft.ch
 
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