Kleiner Einblick - Bodenluft

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Bodenluft
Kleine Einblicke in Bodenbelüftungen 2019
(mit einem kurzen Film beim letzten Bericht)
Schlosspark vom Schloss Au ZH (Halbinsel Au)
Verschiedene Thuja (Abendländischer Lebensbaum), Thujopsis (Hiba-Lebensbaum) und Chamaecyparis (Scheinzypressen) zeigen grosse Schäden. Teilweise sind einzelne Äste oder ganze Partien abgestorben, leider sogar einzelne zum Teil alte stattliche Pflanzen komplett. Auch bei Rottannen und diversen Laubbäumen sind Schäden auszumachen.
Die gründliche Analyse und Beprobung zeigte auf, dass die Ursache vermutlich in den 2 vergangenen sehr heissen und trockenen Sommer zu finden ist. Als Folge von diesem Stress sind die Pflanzen teilweise stark geschwächt worden. Diese geschwächten Pflanzen, besonders Thuja und Thujopsis wurden nun unterschiedlich stark vom grünen Wacholderprachtkäfer befallen, der sich bei uns immer stärker ausbreitet. Die Larve dieses Käfers (salop auch Thuja-Borkenkäfer genannt) frisst sich nun zwischen Holz und der Borke durch die Rinde. Bei geringem Befall wird die Pflanze wohl geschädigt, kann aber überleben. Bei starkem Befall werden die Saftleitungsbahnen für Assimilate (Siebröhren) rund um den Stamm durchtrennt. Somit ist keine Versorgung der Wurzeln mit Zuckerlösung mehr gewährleistet und die Pflanze wird schwächer und schwächer.
Der grüne Wacholderprachtkäfer befällt jedoch nur geschwächte Pflanzen.
Deshalb ist das Sanierungsziel die wertvollen Pflanzen zu stärken und sie somit vor weiterem Befall zu schützen. Dies wird primär durch Schaffung von optimalen Bodenbedingungen, aber auch durch Ausbringen verschiedenster nützlicher Bodenorganismen erreicht.
Ausführung im Juni 2019.
Arboretum, Stadt Zürich
Nach dem «Zürifäscht» werden die Grünflächen rund ums Seebecken mehr oder weniger stark belastet, teilweise leider überbelastet.
An solch einem überbelasteten Ort - beim Arboretum hatte sich ein "Schleichweg" durch die Gehölzfläche gebildet - ist die Tiefenlockerung mit Bodenbelüftung die effizienteste Lösungsvariante. Ohne nennenswerte Belastung können solche Flächen bis in grosse Tiefen gelockert und so die Bedingungen für die Regeneration des Bodens geschaffen werden. Zentral ist ein ungehinderter Gasaustausch, denn die Wurzeln und die meisten Bodenorganismen benötigen wie wir Sauerstoff. Doch auch eine ungestörte Wasserversickerung bei möglichst hohem Wasserrückhaltevermögen ist wichtig. Ebenso wichtig ist das Bodenleben, das in möglichst grosser Variabilität und grosser Menge vorhanden sein sollte, denn die Bodenorganismen sind hauptsächlich für gesunde und vitale Pflanzen verantwortlich.
Ausführung im Juli 2019.
Wohnsiedlung in Itschnach (Küsnacht ZH)
Bei 8 Blauglockenbäumen (Paulownia tomentosa) bei einem Spielplatz einer Siedlung ist die Vitalität nicht zufriedenstellend. Die Kronen sind teilweise schütter und die Blätter spärlich und gelbgrün. Der Boden in dem diese Bäume stehen ist von sehr schlechter Qualität mit einem hohen Tonanteil. Durch diesen hohen Tongehalt und die Belastung an diesem Standort verdichtete sich der Boden dauerhaft. Die Versorgung der Wurzeln und des Bodenlebens mit Sauerstoff war stark eingeschränkt.
Für die Sanierung wurden zwei Massnahmen kombiniert. Erstens wurde das Bodenmaterial rund um die Ballen mit dem Bagger ausgehoben und durch ein Baumsubstrat ersetzt. Zweitens wurde mit Tiefeninjektion mit Belüftung der verbliebene Boden gelockert, die neuen Kapillaren stabilsiert und mit diversen Bodenorganismen und -hilfsstoffen ideale Bedingen für die Pflanzenwurzeln geschaffen.
Ausführung im Juli 2019.
Kurzer Film: Bitte Bild anklicken
Bodenluft GmbH - Im Brand 10 - 8637 Laupen
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