Bodenbelüftung Baumsanierung - Bodenluft

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Bodenluft
Bodenbelüftung / Baumsanierung
Grosse Schäden an Pflanzen durch Trockenheit und Hitzestress.
Bodenbelüftung und -sanierung hilft und rettet die Pflanzen.
Die Hitze und Trockenheit der letzten zwei Sommer ging an vielen Pflanzen nicht spurlos vorüber. Und es wird auch nicht der letzte heisse Sommer gewesen sein...
Um den Pflanzenkörper bei Hitze zu kühlen, verbrauchen die Pflanzen enorm viel Energie und - sofern vorhanden - auch viel Wasser. Dauert eine Hitzeperiode jedoch längere Zeit an, oder sind die Temperaturen während Tagen über 32° C, wenn nicht sogar über 35° C, können viele Pflanzen nicht mehr genug Energie für die Kühlung mobilisieren, oder es fehlt schlichtweg an Wasser. Bei beiden Ereignissen sind Schäden vorprogrammiert. Wiederholen sich solche Ereignisse dann noch - wie mittlerweile jährlich - ist bei vielen Pflanzenarten mit grossen Schäden oder Ausfall zu rechnen.

Bei Pflanzen, die an die Hitze gewöhnt sind, wie zum Beispiel mediterrane Pflanzen sind kaum Schäden zu erwarten, da sie Strategien aufweisen, um die Kühlung zu optimieren und die Verdunstung zu reduzieren. Doch viele Pflanzen in unseren Gärten kommen aus kühleren und besonders feuchteren Klimaregionen. Ein Grossteil der Garten-Nadelgehölze stammt aus sogenannten "kühl-feuchten Wäldern" mit einem kühlen und feuchten Sommer und mit einem milden Winter. Solche Pflanzen leiden unter der derzeitigen Entwicklung sehr stark. Dazu gehören beispielsweise die beliebten Hecken-Thuja, viele Scheinzypressen, verschiedene Tannenarten (Abies), aber auch japanische Ahorne und weitere Laubgehölze.

Um dem zu begegnen gibt es zwei Varianten: Entweder man verzichtet auf diese Pflanzenarten und pflanzt hitze- und trockenverträgliche Pflanzen. Oder die Bedingungen für die Pflanzen werden verbessert. Und dafür gibt es einige zielführende und effiziente Möglichkeiten. Mit spezifischen Bodenmikroorganismen kann die Wasser- und Nährstoffverfügbarkeit massiv gesteigert werden. Andere Mikroorganismen schützen die Pflanzen vor Krankheiten und Schädlingsbefall durch Stärkung der Immunabwehr, also der Resistenz. Weitere Mikroorganismen schützen die Wurzeln vor Krankheitsbefall durch Antagonismus usw. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten das Wasserhaltevermögen des Bodens für pflanzenverfügbares Wasser um einen stattlichen Faktor zu vergrössern.
Damit dies jedoch nachhaltig funktioniert ist es unabdingbar, dass der Gasaustausch und der Wasserhaushalt funktionieren. Das heisst, der Boden darf nicht verdichtet sein. Leider sind jedoch sehr viele Gartenböden mehr oder weniger verdichtet. Hier hilft nun nur noch die Sanierung mit Tiefenlockerung; entweder mit dem Traktor und dem Tiefenlockerer, oder dann mit Bodenbelüftung mit Injektionstechnik. Leider findet die erste Variante in den meisten Gärten zu wenig Platz, denn sie wäre recht effizient. Um ohne weitere Schäden Gehölze und Grünflächen in Gärten zu sanieren, ist unsere Bodenbelüftung die sinnvollste und nachhaltigste Variante der Vorsorge für erhaltenswerte Pflanzen oder auch zur Schadensbegrenzung bei den ersten sichtbaren Schäden.
Tiefenlockerung bei Verdichtungen und Staunässe
Verdichtungen sind das Hauptproblem der Böden in unseren Siedlungsräumen, aber auch in der Landwirtschaft. Die Ursachen dafür sind im Siedlungsgebiet schwere Baumaschinen beim Hausbau, falscher Umgang mit dem Boden bei der Gartenerstellung und intensive Nutzung der Grünflächen.
In der Landwirtschaft werden ebenfalls oft (zu) schwere Maschinen bei nicht idealer Bodenfeuchtigkeit eingesetzt.
Der dabei verursachte Schaden wird meist völlig unterschätzt. Ist ein Boden bis in den Untergrund verdichtet, bleibt dieser Schaden - ohne Sanierungsmassnahmen - während Jahrzehnten bis Jahrhunderten bestehen, denn Verdichtungen lösen sich nicht von selbst wieder auf.

Viele weitere Probleme im Garten nehmen hier ihren Anfang, denn durch Verdichtung bleibt dem Boden buchstäblich die Luft weg. Der Lufthaushalt wird nachhaltig gestört und beeinträchtigt. Aber ohne Luft kann ein Boden nicht funktionieren, er stirbt langsam ab.
In einem gesunden Boden leben pro Quadratmeter über 1,5 Billionen (!) Bodenorganismen; Bodentiere wie Regenwürmer und Springschwänze, Bodenbakterien, Pilze etc. Die meisten dieser Organismen benötigen wie wir genügend Sauerstoff zum leben. Bleibt dieser Sauerstoff weg, sterben diese Lebewesen ab und können somit ihre wichtigen Funktionen nicht mehr erfüllen.
Aber auch die Pflanzenwurzeln benötigen in erster Linie Sauerstoff um zu gedeihen. Für alle Stoffwechselvorgänge in den Wurzeln ist Sauerstoff zwingend in ausreichender Menge erforderlich. Ohne Sauerstoff beginnen Wurzeln bald abzusterben und zu verfaulen.

Bei Verdichtungen ist zudem der Wasserhaushalt meist massiv gestört. Das Wasser kann nicht schnell genug versickern - es entsteht Staunässe, die zu Luftmangel und Fäulnis führt.
Perioden von zu starker Vernässung wechseln mit Trockenperioden ab. Ideale Verhältnisse sind nur noch selten vorhanden.
Bodenbelüftung löst diese Verdichtungen und behebt Staunässe

Damit Verdichtungen und Staunässe nachhaltig beseitigt werden, dringt man mit der Belüftungslanze 70-90 cm, in Spezialfällen sogar 120-150 cm in den Untergrund ein. Dabei werden Verdichtungen aufgebrochen und jede einzelne Bodenschicht gelockert.

Mit Luftdruck werden dabei die neu entstandenen Kapillaren und Hohlräume und das Injektionsloch mit Stützgranulaten verfüllt, damit sie dauerhaft bestehen bleiben und der Luft- und Wasserhaushalt im Boden wieder langfristig funktionieren kann. Je nach vorhandenem Boden und anstehender Problematik können gleichzeitig verschiedenste Bodenhilfsstoffe flüssig injiziert werden.

Dieses Aufbrechen von Verdichtungen und lockern der Bodenschichten ist der erste und wichtigste Schritt bei der Boden- und Pflanzenstandortsanierung. Meist vergehen aber noch einige Jahre, in denen ein Boden weiter richtig gepflegt werden muss, bis er wieder vollkommen gesund und belebt ist und auch wieder selbständig optimal funktionieren kann.
Pflanzenstandortsanierung und Bodenbelebung
Neben verdichteten Böden sind häufig ausgelaugte und verarmte Böden mit niederem Humusgehalt vorzufinden. Schon bei der Gartenerstellung wird häufig an gutem Humus gespart. Oftmals wird nur eine ganz dünne Schicht guter Humus aufgetragen oder es wird mit Aushub vermischter Humus eingebaut. Mit den Jahren verarmt ein Boden aber auch, wenn er nicht gepflegt und regelmässig zum Beispiel mit Kompost ernährt wird, denn nicht nur die Pflanzen müssen gedüngt, sondern auch ein Boden muss ernährt werden. Ansonsten altert und verarmt ein Boden übermässig schnell und die Huminstoffe werden kontinuierlich abgebaut.

Ein solcher Boden kann kaum Nährstoffe oder Wasser speichern und wird mit der Zeit steinhart. Durch den geringen Gehalt an Huminstoffen und meist auch Kalzium (nicht Kalk!) verdichtet sich ein Boden von selbst, weil diese zwei Bestandteile für ein lockeres Bodengefüge stark mitverantwortlich sind. Die Bodenlebewesen, die den Hauptanteil zu einem lockeren und gesunden Boden beitragen, sind in einem verarmten Boden kaum mehr anzutreffen. Es fehlt an Sauerstoff und Nährstoffen.

Somit werden die Bedingungen für Pflanzen in einem verarmten Boden langsam aber stetig schlechter. Dadurch werden sie geschwächt und sind immer weniger Stressresistent, was gerade bei der derzeitigen Klimaerwärmung besonders wichtig wäre. Zudem werden sie anfällig auf Schädlings- und Krankheitsbefall und leiden unter Mangelernährung.
Verjüngungskur für die Pflanzen und den Boden mit Bodeninjektion

Mit der Bodeninjektionstechnik werden alle diese Probleme gleichzeitig an die Hand genommen. Die Druckluft lockert den dichten und harten Boden. Durch Injektion von Stützgranulaten wird das Bodengefüge stabilisiert und bleibt locker. Mit der Flüssigkeitsinjektion werden Bodenhilfsstoffe wie Huminsäuren oder Bodenorganismen, aber auch Pflanzennährstoffe direkt dahin gebracht, wo sie benötigt werden - zu den Wurzeln.
Damit die richtige Bodenhilfsstoff- und Düngermischung zusammengestellt werden kann, ist eine vorgängige Bodenanalyse erforderlich.

Diese Bodenbelebung lässt die Pflanzen wieder durchatmen und aufblühen und verhilft zu neuem Schwung. Der Boden kann wieder Wasser und Nährstoffe aufnehmen und speichern und ganz wichtig, er ist wieder gut durchlüftet.

Auch für Pflanztröge und andere Pflanzgefässe geeignet!
Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten
Erhöhung der Stresstoleranz
Für viele Pflanzenkrankheiten die auf dem Vormarsch sind, gibt es keine Pflanzenschutzmittel, die dagegen wirken. Durch die Klimaveränderung werden diese Krankheiten meist doppelt begünstigt. Einerseits mögen sie selbst wärmere Temperaturen und eine längere Vegetationszeit. Andrerseits sind die Pflanzen durch diese Klimaveränderungen immer häufiger Stresssituationen, wie lange Trockenperioden und Hitze, oder anhaltender Nässe ausgesetzt. Dieser Stress schwächt die Pflanzen, wodurch sie auf Krankheiten anfälliger werden.

Bei einigen dieser Krankheiten ist eine Bodensanierung mit Bodenbelüftung die einzige Möglichkeit, diesen Krankheiten erfolgreich zu begegnen. Mit der Optimierung der Bodenverhältnisse, insbesondere des Luft- und Wasserhaushaltes, der Belebung des Bodens mit reifem Qualitätskompost und ausgewählten Bodenorganismen können die Pflanzen soweit gestärkt und die Krankheitserreger zurückgedrängt werden, dass die Pflanze wieder gesund und vital wird. Zu diesen Krankheiten gehören viele Welkekrankheiten wie Verticillium oder auch die Stigmina-Linden-Triebwelke. Ebenfalls lassen sich mit diesen Massnahmen viele der Pilzerkrankungen an Nadelgehölzen wie Scheinzypressen oder Thuja beseitigen.
Ertragssteigerung durch natürliche Bodenverbesserung und Düngung
Das Bodeninjektionssystem ermöglicht es, mit überschaubarem Aufwand beispielsweise Obst-, Park- oder Alleebäume direkt in den Wurzelraum flüssig zu düngen. Wir verwenden dazu hauptsächlich huminstoffbasierte, organische Düngemittel, die sehr gut boden- und pflanzenverträglich sind und nicht ausgewaschen, sondern im Boden gespeichert werden. Mit zusätzlichen Huminsäuren kann zudem der Humusgehalt im Boden erhöht werden, was alle Bodenfunktionen markant verbessert.
Bei Trockenheit können Bäume mit Bodeninjektion sehr effizient direkt in den Wurzelraum bewässert werden. Mit dieser Methode läuft das Wasser nicht oberflächlich ab, sondern verbleibt im Wurzelraum.
Zentrale Bodenluft-Bodensanierungsziele
Wiederherstellung einer optimalen Luft- und Wasserführung im Boden mit der Bodenbelüftung als zentrale Grundlage für alle Bodenfunktionen, wie für die Wurzelatmung und die Bodenbelebung. Pflanzen benötigen für alle Stoffwechselvorgänge primär Sauerstoff zum Atmen (und nicht Wasser). Luft (Sauerstoff) ist also für einen lebendigen gesunden Boden der wichtigste Bestandteil.
 
Lockern von Verdichtungen bis in grosse Tiefen. Dies ist meist der erste wichtigste Schritt, die „Initialzündung“ einer erfolgreichen Bodensanierung. Zudem wird dadurch Staunässe beseitigt.
 
Erhöhung des Humusgehaltes. Ein hoher Humusgehalt ist zentral für die Bodenstruktur und -stabilität. Huminstoffe vermögen viel Wasser und viele Nährstoffe pflanzenverfügbar zu speichern. Zudem binden sie Giftstoffe, die den Pflanzen und den Bodenlebewesen schaden können.
 
Vermeiden von Trockenheitsstress. Durch Injektion von organischen Wasserspeichergranulaten und Erhöhung des Humusgehaltes vermag ein Boden ein Vielfaches an Wasser pflanzenverfügbar zu speichern. So kann Trockenheitsstress vermieden, oder zumindest merklich hinausgezögert werden.
 
Belebung des Bodens inkl. Ernährung der Bodenlebewesen. Ähnlich wie bei der menschlichen Verdauung Probiotika (nützliche Mikroorganismen) und Prebiotika (Nahrung für diese Mikroorganismen) gebraucht werden, benötigt ein Boden ebenfalls viele nützliche Mikroorganismen (bis über 1 Billion pro Quadratmeter) und natürlich Nahrung für diese Mikroorganismen. Dies wird u.a. in Form von hochwertigem ausgereiftem Qualitätskompost und einigen gezielt verabreichten Bakterien- und Pilzstämmen erzielt.
 
Vitalisierung der Pflanzen und Erhöhung der Resistenz gegen Krankheits- und auch Schädlingsbefall. Durch Verabreichung verschiedener individuell ausgewählter Bodenhilfsstoffe wie Aminosäuren, organischen und teilw. mineralischen Düngemitteln und natürlich primär durch die Belebung des Bodens und die Verbesserung der Bodenstruktur wird dieses Ziel erreicht. Zudem wirken die eingebrachten Mikroorganismen als Antagonisten (Gegenspielern) zu vielen Pflanzenkrankheitserregern im Boden, die in den letzten Jahren im Vormarsch sind.
 
Verbesserung der Wasser- und Nährstoffverfügbarkeit. Mykorrhiza ist eine Symbiose der Pflanzenwurzeln mit spezifischen Pilzen. Diese Pilze vermögen mit ihrem riesigen Fadengeflecht im Boden viel Wasser und auch einzelne Nährelemente aufzunehmen und den Pflanzen zur Verfügung zu stellen. Im Gegenzug erhalten sie von der Pflanze Zuckerverbindungen. Ein funktionierendes Mykorrhiza-System erhöht das Potenzial der Pflanze zur Wasseraufnahme um ein Vielfaches. Für jede Pflanzengruppe, teilweise sogar für jede Pflanzenart werden spezifische Mykorrhiza-Pilzsporen mit der Flüssigkeitsinjektion zu den Wurzeln gebracht.
 
Erhaltung der geschaffenen optimalen Bodenverhältnisse durch Bepflanzung oder Abdeckung mit Mulch und verschiedenen pflegerischen Massnahmen.

Aufklärung damit der Boden zukünftig korrekt geschützt und im idealen Zustand bearbeitet werden kann.
Bodensanierung allgemein
Soll eine Bodensanierung erfolgreich sein, ist das Vorgehen wie im unten abgebildeten Schema unumgänglich. Wird ein sanierungsbedürftiger Boden ohne Kenntnisse über die Bodenstruktur einfach ein wenig belüftet, ist der Schaden vorprogrammiert - für den Boden und fürs Portemonnaie.
Soll eine Sanierung die Ursachen der Probleme nachhaltig beheben und den Boden so verbessern, damit er baldmöglichst wieder selber funktionieren kann, beginnt jede Sanierung bei der Bodenbeprobung und -untersuchung. Nur so können die richtige Vorgehensweise und die richtigen Bodenhilfsstoffe für den entsprechenden Boden gewählt werden - denn jeder Boden unterscheidet sich komplett von jedem anderen Boden.

Die Bodenbelüftung mit Injektion von Feststoffen zur Stabilisierung der neu geschaffenen Gänge und Wasser dem verschiedene Bodenhilfsstoffe beigemischt werden können, ist nur ein Schritt bei der Bodensanierung. Wohl aber der Wichtigste, der wie eine Initialzündung zur Belebung und Gesundung des Bodens verstanden werden kann.
Die weitere Pflege ist schliesslich ein ebenso wichtiger Teil der Sanierung, damit sich der Boden in die richtige Richtung entwickelt und so den Pflanzen beste Bedingungen bieten kann.
Bodenluft GmbH - Im Brand 10 - 8637 Laupen
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