Klimaschutz durch Humusaufbau - Bodenluft

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Klimaschutz durch Humusaufbau
Das Klima ist im Wandel, das wissen wir alle. Dass wir dagegen dringend etwas unternehmen müssen, wissen wir ebenfalls, nur...
Quelle: NASA/WWF
Gemäss WWF würde der umweltverträgliche Ausstoss an CO2 pro Erdbewohner gut 4 Tonnen pro Jahr betragen. In der Schweiz beträgt dieser nach wie vor im Durchschnitt mehr als das 3,3-fache, nämlich gut 13,5 Tonnen, Tendenz eher steigend als sinkend. Dieses Verhalten führt in naher Zukunft in ein noch nicht genauer definierbares Problem, wenn nicht sogar in ein Desaster.
Was können wir nun selber unternehmen, damit wir diesen hohen Wert senken können?

Leider steckt ein grosser Teil des verursachten CO2 in unserem Freizeitverhalten. Eine Flugreise nach Afrika und zurück verursacht gut 2 Tonnen CO2. Also eigentlich schon der halbe "erlaubte" Jahresverbrauch, möchte man weltverträglich leben. Auch für einzelne Sportaktivitäten wie z.B. das Skifahren werden grosse Mengen an Energie für die Liftanlagen, die Beschneiung, die Pistenvorbereitung etc. aufgewendet. Langlauf dagegen benötigt nur einen Bruchteil davon...
Ausser dass wir nun unser Freizeitverhalten anpassen, können wir hier in der Schweiz selbst etwas unternehmen, um den CO2-Gehalt aktiv zu senken?

Auf diese Frage gibt es ein klares «Ja» zur Antwort!

Folgend einzelne Beispiele mit grossem Potenzial:

Bauen mit einheimischem Holz
Werden Häuser aus einheimischem Holz gebaut, ist in diesem Holz sehr viel Kohlenstoff für lange Zeit eingebunden und wird so dem CO2-Kreislauf entzogen. Zudem wird so kein CO2 für die Zementherstellung für den Beton produziert, welches beträchtliche Mengen sind.

Heizen mit einheimischem Holz
Wird statt mit Heizöl mit Holz geheizt, entsteht dabei wohl auch CO2. Es ist aber genau derselbe CO2-Anteil, der das Holz beim Wachstum gebunden hat. Eine Holzheizung ist also klimaneutral. Bei einem angenommenen pro Kopf Verbrauch von 500 Liter Heizöl pro Jahr (EFH mit 4 Personen), können so jährlich pro Person mehr als 1,5 Tonnen CO2 eingespart werden.
Humusaufbau im Garten
Dies ist leider den Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzern vorenthalten. Doch dafür ist es hier möglich ansehnliche CO2-Mengen zu speichern, besonders bei niedrigem Humusgehalt, wie er immer häufiger anzutreffen ist.
Soll dem CO2-Kreislauf wirkungsvoll CO2 entzogen werden, gibt es dafür drei einfache Möglichkeiten, die auch kombiniert werden können: Gründüngung, Kompost und Pflanzenkohle.
In allen drei Materialien ist sehr viel Kohlenstoff gebunden. Ein grosser Teil davon kann im Boden bei richtiger Vorgehensweise langfristig gespeichert werden.
In den letzten Jahrzehnten sank der in unseren Böden ursprüngliche vorhandene Humusgehalt von 5-6 % auf erschreckende 2-3 % in der Landwirtschaft und in den Gärten. Durch den andauernden Entzug statt Zufuhr von organischem Material, der häufig nicht idealen Bearbeitung und der übermässigen Nutzung wurden die vorhandenen Huminstoffverbindungen verzehrt und "verbrannt", also abgebaut, resp. zu CO2 umgewandelt und es konnten sich keine neuen mehr bilden.
Mit reifem Qualitätskompost kann der Humusgehalt bei idealen Verhältnissen innerhalb von einigen Jahren um über 1% erhöht werden.
Dies tönt wohl nach nicht sehr viel, sind auf ganze Flächen gerechnet doch beachtliche Mengen.

Ein Rechenbeispiel:
Wird auf einer Fläche von 100 Quadratmetern in den obersten 25 cm der Humusgehalt um 1 % erhöht, werden so über 400 kg CO2 dauerhaft gebunden.
Bei 500 m2 sind dies schon über 2 Tonnen, bei 1000 m2 schon 4 Tonnen.

-> Sicher kann der Humusgehalt nicht endlos erhöht werden, bei ca. 6-7 % ist meistens Schluss.
-> Dies soll auch auf keinen Fall als Gewissensberuhigung für einen höheren eigenen Verbrauch dienen. Im Gegenteil, es soll anregen mit unseren Ressourcen haushälterisch umzugehen.

Doch wenn auf möglichst vielen Gartenflächen, bestenfalls auf mehreren Quadratkilometern, der Humusgehalt um 1 % erhöht werden kann, können so 4000 Tonnen CO2 pro Quadratkilometer gespeichert werden. (Zur Anschauung: 2000 EFH mit 500 m2 Land ergeben einen Quadratkilometer).

Das Potenzial ist also riesig! Gerne berate ich Sie, welche Möglichkeiten in Ihrem Garten bestehen und wie es gemacht wird.
Bodenluft GmbH - Im Brand 10 - 8637 Laupen ZH
T 055 556 84 48 - Email: info@bodenluft.ch
 
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